18.5.06

Auto-Rickshaws und ihre Lenker

Am nächsten Tag hatte ich mir einen Besuch im "Lal Bagh" vorgenommen, das ist ein riesiger Park mitten in Bangalore.

Ich stürzte mich also todesmutig in den indischen Verkehrsstrom.


Nun suchte ich mir eine "Auto-Rickshaw" und das übliche Spiel begann:




Der Fahrer nannte als Fahrpreis 100 Rupees. Ich bestand jedoch darauf, das Taxameter zu benutzen. Nun entsponn sich eine längere Tirade des Fahrers über den Unsinn eines solchen Gerätes und daß sein Festpreis doch viel günstiger sei.

Daraufhin verließ ich das Gefährt direkt wieder und suchte den nächsten Kollegen auf. Dieser schlug nun erstmal einen Preis von 75 Rupees für die Strecke vor...

Nach meinem Einwand, daß ich diese Diskussion bereits geführt hätte, ließ er sich darauf ein, das Taxameter einzuschalten: "...But we have to go by the handcraft emporium. It's on the way, Sir. Very cheap prices!".

Da ich nun überhaupt keine Lust auf shopping hatte und sich dieser Fahrer nun überhaupt nicht von seiner Idee des Zwischenstops abbringen ließ (Ich muss erklärenderweise hinzufügen, daß Taxifahrer in Indien von Geschäftsinhaber Provision bekommen, wenn sie Kunden in ihrem Laden abliefern...), wechselte ich erneut das Gefährt.

Der dritte Fahrer schaltete sein Taxameter ein und brachte mich auf direktem Weg zum "Lal Bagh". Auf der Uhr standen schließlich 32 Rupees... Er hatte sich ein ordentliches Trinkgeld verdient.

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Ich sage es immer wieder, Araber und Inder müssen verwandt sein...

Gruss
A.

18/5/06 16:50  

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